Unter Mischkultur versteht man den gezielten Anbau verschiedener Pflanzenarten nebeneinander, die sich gegenseitig fördern. Das Gegenteil ist die Monokultur, bei der nur eine Art auf einer Fläche wächst.
Gut kombinierte Partner nutzen Nährstoffe und Wurzelräume effizienter, halten Schädlinge fern und verbessern Geschmack und Ertrag. Ein klassisches Beispiel sind Karotten und Zwiebeln: Die Zwiebel vertreibt die Möhrenfliege, die Möhre die Zwiebelfliege. Auch Tomaten und Basilikum oder Bohnen und Bohnenkraut gelten als bewährte Nachbarn.
Ungünstige Kombinationen — etwa verschiedene Kohlarten oder Kartoffeln neben Tomaten — sollten dagegen vermieden werden. Im Hochbeet lässt sich Mischkultur auf engem Raum besonders gut umsetzen und sorgt für ein stabiles, weniger anfälliges Pflanzgefüge.